Bildungskrise in Subsahara-Afrika

Wie bereits in den vergangenen Jahren leben die meisten Kinder und Jugendliche ohne Schulzugang in Subsahara-Afrika. 34 Millionen der 63 Millionen Kinder im Grundschulalter ohne Schulzugang stammen aus der Region. Die Länder mit den höchsten Raten der Kinder ohne Schulbildung weltweit sind Süd Sudan (68 Prozent), Liberia (62 Prozent), Eritrea (57 Prozent), Äquatorialguinea (56 Prozent), Sudan (44 Prozent) und Djibouti (41 Prozent).

Neun von zehn Jugendlichen im unteren Sekundarschulalter leben in nur drei Regionen: Subsahara-Afrika führt auch diese Statistik mit 27 Millionen an, gefolgt von Südasien1  mit 18 Millionen sowie Ost- und Südostasien mit 8 Millionen. Nur bei den 15- bis 17-Jährigen ergibt sich eine andere regionale Verteilung. Die meisten Jugendlichen in dem Alter, die keine Schule besuchen, leben in Südasien. Das betrifft in der Region rund 67 Millionen Jugendliche. In Subsahara-Afrika gehen 36 Millionen Jugendliche im oberen Sekundarschulalter nicht zur Schule, in Ost- und Südostasien sind es 16 Millionen.

(Quelle: https://www.unesco.de/bildung/bildungsagenda-2030/263-millionen-kinder-und-jugendliche-weltweit-gehen-nicht-zur-schule)

Gewalt, Hunger und Wirbelstürme in Mosambik: Kinder brauchen Hilfe

 

Auf der Flucht – ohne Schutz, Nahrung und Wasser.

Als im März 2021 bewaffnete Terroristen mehrere Dörfer im Norden Mosambiks angriffen, blieb vielen Familien nur die Flucht. Manche Kindern mussten mehrere Tage laufen, um sich mit ihren Familien vor der Gewalt in Sicherheit zu bringen. Andere versteckten sich unterwegs im Busch und harrten dort tagelang aus – ohne Wasser und Nahrung.

(Quelle: https://www.unicef.de/informieren/projekte/afrika-2244/mosambik-189158/nothilfe-mosambik-jetzt-spenden/190656)

356 Millionen Kinder leben in extremer Armut

Schätzungsweise jedes sechste Kind - oder 356 Millionen weltweit - hat bereits vor der Corona-Pandemie in extremer Armut gelebt. Die wird sich laut einer neuen Analyse der Weltbankgruppe und UNICEF noch erheblich verschlimmern. Die andauernde Covid-19-Krise wird sich weiterhin unverhältnismäßig stark auf Kinder, Frauen und Mädchen auswirken, heißt es darin. Von Armut sind vor allem Kinder in Afrika südlich der Sahara betroffen.

(Quelle: https://www.sn.at/politik/weltpolitik/356-millionen-kinder-leben-in-extremer-armut-94472041)